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Hitzeschutz am Arbeitsplatz: Grüne fordern gesetzliches Recht auf Hitzefrei ab 26 °C

Die Sommer werden heißer – in vielen Regionen Deutschlands werden Spitzenwerte jenseits der 30 °C-Marke zur neuen Normalität. Besonders an Arbeitsplätzen, die noch nicht auf extreme Temperaturen vorbereitet sind, leidet das Wohlbefinden von Beschäftigten spürbar – und nicht selten die Arbeitsfähigkeit selbst.

Die Fraktion der Grünen hat jetzt einen weitreichenden Vorschlag unterbreitet: Bereits ab 26 °C Raumtemperatur sollen Arbeitgeber gesetzlich zum Hitzeschutz verpflichtet sein. Dazu gehören Maßnahmen wie:

  • angepasste Arbeitszeiten je nach Hitzelast,
  • längere und bezahlte Pausen,
  • Sonnenschutz oder Verdunkelung,
  • Ventilatoren oder Klimaanlagen,
  • kostenlose Getränke – also ein Mix angepasst an Tätigkeit und Ort DIE WELT.

Versäumen Arbeitgeber diese Pflichten, soll den Beschäftigten ein gesetzlich verankertes Recht auf Hitzefrei zustehen – ein Paradigmenwechsel im Arbeitsschutz.


Relevanz für das Gesundheitswesen

Gerade im Gesundheitswesen sind viele Tätige im Einsatz, während Patienten durch Hitze körperlich zusätzlich belastet sind. Pflegekräfte, Ärzt:innen und therapeutisches Personal arbeiten häufig in kaum klimatisierten Umgebungen – Stationsflure, Patientenzimmer oder Thermenräume sind selten auf sommerliche Extremlasten vorbereitet.

Hier besteht akuter Verbesserungsbedarf. Ein verbindliches Hitzeschutzrecht kann helfen, Unfallrisiken zu senken, Ergonomie zu fördern und Personalengpässe durch hitzebedingte Leistungseinbrüche zu vermeiden.

Zudem bieten Initiativen wie der „Hitzeaktionstag 2025“ unter dem Motto „Hitzeschutz für alle“ eine wichtige Plattform für Gesundheitsakrobat:innen, sich gemeinsam für mehr Hitzeresilienz einzusetzen – gerade in Pflege- und Sozialeinrichtungen DIE WELT


Fazit

  • Der Gesetzesvorschlag der Grünen bietet einen praxisnahen Schritt für mehr Arbeitsschutz unter Extrembelastungen.
  • Gerade in Kliniken, Praxen und sozialen Einrichtungen kann er entscheidend sein, um Do­mi­tiv zu schaffen und die Leistungsfähigkeit zu erhalten.
  • Als Plattform für Gesundheitsjobs kann 360GradGesundheit.de diese Debatte aktiv begleiten – mit eigenen Beiträgen, Fachartikeln oder Partneraktionen.

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